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Angebot

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Was ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie?

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist eine Fachdisziplin in der Medizin. Sie umfasst die Erkennung, nichtoperative Behandlung, Prävention, Rehabilitation und Begutachtung bei psychischen, psychosozialen, psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen oder Störungen sowie bei psychischen und sozialen Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. Sie ist in Österreich seit 2007 eine eigenständige ärztliche Fachdisziplin.

Was erwartet dich/Sie bei der Untersuchung?

Nach Terminvereinbarung für ein Erstgespräch nehme ich mir Zeit, um mir die Sorgen und Nöte deiner Eltern oder von dir anzuhören. Ich stelle viele Fragen, um möglichst genau zu verstehen, worum es geht. Außerdem führe ich eine körperliche und neurologische Untersuchung durch, die üblicherweise nicht schmerzhaft und mit einigen Übungen und Aufgaben verbunden ist. Im Rahmen der Erstvorstellung besprechen wir die weitere Vorgehensweise, welche Untersuchungen noch nötig sind, um ein klareres Bild von der Diagnose zu erhalten und die passenden Behandlungsschritte einzuleiten. Je nach Situation werden weitere Wiedervorstellungstermine vereinbart. Ich sehe meine Aufgabe darin, dich und deine Familie während der Behandlung zu begleiten.

 

Ambulanz für Lernstörungen (AfL)

Unser Aufgabenbereich/Schwerpunkt:

In der Ambulanz für Lernstörungen bieten wir die klinisch-psychologische Diagnostik von Lernstörungen für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) an. Unser Schwerpunkt ist daher die Abklärung einer Lese-Rechtschreib- und/oder Rechenstörung sowie möglicher Komorbiditäten.

Procedere: Vom Anruf bis zur Abklärung

Im Zuge der telefonischen Anmeldung wird ein Termin für ein Anamnesegespräch verein-bart, in welchem dann die aktuelle Problematik sowie die Entwicklungsgeschichte erhoben werden. Anschließend folgen meist zwei (z.T. auch drei) Testtermine, bei denen anhand von standardisierten Testverfahren einerseits die relevanten schulischen Fertigkeiten der Kinder / Jugendlichen überprüft werden, andererseits findet auch eine kognitive Leistungsüberprüfung statt. Bei einem weiteren Termin werden die Ergebnisse dieser Untersuchung den Erziehungsberechtigten mitgeteilt und darauf aufbauend geeignete Empfehlungen ausgesprochen. In weiterer Folge wird auch ein Befund erstellt, um die wichtigsten Informationen zur Testung für die Eltern und TherapeutInnen, die mit den Kindern / Jugendlichen daraufhin ggf. arbeiten, noch einmal schriftlich festzuhalten. Die Diagnose wird nach ICD-10 gestellt.

 

Ergotherapie

Definition und Beschreibung der Ergotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Die Ergotherapie – abgeleitet vom Griechischen „ergein“ (handeln, tätig sein) – geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und dass gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat.

ErgotherapeutInnen arbeiten in unterschiedlichen Fachbereichen, als wichtiger Teil einer ganzheitlichen Behandlung, z.B. in der Pädiatrie, Neurologie, Psychiatrie. Ergotherapie wird im Einzel- und Gruppensetting angeboten.

Die Entwicklung eines Kindes ist ein höchst komplexer Prozess, der aus einer Vielzahl von ineinandergreifenden Einzelschritten besteht. Am Beginn der therapeutischen Arbeit steht das Kennenlernen des eigenen Körpers. Erst wenn die Kinder und Jugendlichen ihren Körper spüren, ihn in den einzelnen Bereichen wahrnehmen können, ein Gefühl für ihren Körper entwickeln und seine Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet haben, ist es für sie möglich, in einen sinnvollen Kontakt mit der Umwelt zu gehen.

Ergotherapie wird bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt, die in ihrer körperlichen, geistigen oder sozialen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen beeinträchtigt sind oder Probleme in der Handlungsfähigkeit, beim Spiel- und Lernverhalten (Lern-, Teilleistungsstörungen) oder der Alltagsbewältigung haben, außerdem bei Kindern, die auf ihre Mitmenschen und ihre Umwelt mit übermäßiger Angst, Aggression, Abwehr oder Passivität reagieren.

ErgotherapeutInnen erfassen das Kind in seiner gesamten Lebenssituation und stimmen die Behandlung auf diese ab. Daher ist die Zusammenarbeit mit Eltern, KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen und anderen Bezugspersonen wesentlicher Bestandteil der Therapie. ( ergotherapie austria, https://www.ergotherapie.at/paediatrie)

In der Ergotherapie mit Kindern und Jugendlichen ist das vorrangige Ziel, die bestmögliche Bewältigung des Alltags.

Eine Verbesserung der Fähigkeiten wird durch die Arbeit an sensomotorischen ( Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination, Grafomototrik,...), kognitiven ( Konzentration, Gedächtnis, Sprache, Orientierung,...) und sozio-emotionalen Fähigkeiten ( Selbstvertrauen, Kreativität, Eigeninitiative, Kommunikation, Frustrationstoleranz, Regelverständnis,...) erreicht.

Mithilfe verschiedener Methoden und dem Einsatz von z.B. Spielen, kreativen Tätigkeiten wie Handwerken, Malen oder dem Training von Alltagshandlungen ( z.B. An- u. Ausziehen, Essen, Trinken,...) werden gezielt Reize gesetzt, die das Kind oder den Jugendlichen dazu anhalten, eigene Strategien zu entdecken, neue Wege zu finden.

Die damit einhergehenden Erfolgserlebnisse stärken das Selbstbewusstsein. Körper, Geist und Sinne werden angeregt. Die Kinder und Jugendlichen lernen sich dadurch selbst besser kennen und werden sicherer in der Ausführung verschiedener Tätigkeiten und im Umgang mit ihren Mitmenschen.

 

Sharing

Sharing Gruppe Hallein

Das Projekt Sharing, das Frau Dr.in Ulrike Altendorfer-Kling und Frau Mag.a Barbara Herzog-Schuster konzipiert wurde, gibt es seit Jänner 2008. Das Ziel war ein niederschwelliges psychotherapeutisches Gruppenangebot als begleitende Unterstützung für Kinder/Jugendliche, die unter psychosozial schwierigen Bedingungen aufwachsen, sowie für Kinder psychisch erkrankter Eltern, zu etablieren. Sharing hat sowohl präventiven, als auch psychotherapeutisch behandelnden Charakter und soll Kinder/Jugendliche erreichen, für die Psychotherapie nicht oder nur schwer zugänglich ist.

Sharing ist als entwicklungsorientierte Halbjahres- bzw. Jahresgruppe gedacht. Jede Gruppensitzung besteht aus strukturierten, mehr psychoedukativen Elementen als fixem „Rahmen“ und einem psychodramatherapeutischen Rollenspiel. Die Rollen werden von den Kindern/Jugendlichen frei gewählt und mit therapeutischer Unterstützung und erwachsenen „Hilfs-Ichs“ gestaltet. Bei jüngeren Kindern ist es ein Symbolspiel mit Tierhandpuppen oder Verkleiden, bei den Jugendlichen sind es mit zunehmendem Alter Rollen und Themen aus der realen Lebenswelt, die gespielt werden. Die impliziten „Überschriften“ jedes Spiels sind Fragen, wie „Wer und wie bin ich hier und jetzt?“, „Wie kann/möchte ich sein?“, „Wie kann ich meine Stärken ausspielen?“ etc. Im Rollenspiel werden Wunsch-, Bedürfnis-, Stärke-, aber auch Problemrollen ganzheitlich erleb- und damit auch gestaltbar. Kreatives, situationsangemessenes „Probe-Handeln“ wird durch den geschützten Rahmen der Gruppe unterstützt.

Spendenkonto der Kinderseelenhilfe

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Bankverbindung                                                                                   

Volksbank Salzburg
IBAN: AT84 4501 0000 0710 2791
BIC: VBOEATWWSAL
Kennwort: Kinderseelenhilfe

 

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